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Die Inseln der Kapverden
Der kapverdische Archipel mit seinen neun bewohnten und sechs unbewohnten Inseln liegt 450 km westlich von Afrika und 1500 km südlich der Kanaren. Die Inseln, mit einer Gesamtfläche von 4033 qkm, erreicht man in etwa sechs Flugstunden von Deutschland aus. Die größte Insel (991 qkm) ist Santiago mit der Hauptstadt Praia, die kleinste bewohnte ist Brava (64 qkm). Der Archipel ist unterteilt in die Barlavento-Inseln (dem Wind zugekehrten) im Norden, und die Sotavento-Inseln (dem Wind abgekehrten) im Süden. Zu den Barlavento-Inseln gehören Santo Antão, São Vicente, São Nicolau, Sal und Boavista, zu den Sotavento-Inseln Santiago, Brava, Fogo und Maio. ![]() Die Inseln sind geographisch und klimatisch in drei Gruppen einzuteilen. Die Nordwestinseln Santo Antão, São Vicente und São Nicolau sind trocken und bergig, die Ostinseln Sal, Boavista und Maio sind eher wüstenhaft. Santiago, Fogo und Brava werden auch als Berg- und Vulkaninseln bezeichnet. Die größte Erhebung ist ein Vulkan auf Fogo mit einer Höhe von 2829 m. Der Pico do Fogo hatte 1995 seinen bislang letzten Ausbruch. |
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